Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels

E-Commerce verursacht erhebliche Waren- und damit Verkehrsströme. Unternehmen dieser Branche stehen vor der Herausforderung, ihre CO2-Bilanz zum einen durch eigene Anstrengungen zu minimieren, zum anderen darüber zu sprechen wieviel der durch die Lieferketten bedingten CO2-Emissionen substituierend sind, also Emissionen aus anderen Wirtschaftsprozessen ersetzen.

Wir kompensieren beispielsweise unseren durch Geschäftsflüge verursachten CO2-Ausstoß jährlich über „thecompensators“ (thecompensators.de). 

Doch Flüge verursachen nur einen kleinen Teil der im Geschäftsbetrieb anfallenden Emissionen.

Einer unserer größten Beiträge zur Vermeidung von Emissionen bestand in der frühen Entscheidung beim Bezug des neuen Firmengebäudes 2009, die vorhandene ölbetriebene Heizung durch zwei Grundwasser-Wärmepumpen zu ersetzen. Damals war ein Projekt in dieser Größenordnung ein gewagtes Vorhaben, was uns zwei ziemlich kühle Winter bescherte, bis die Technik einwandfrei lief.

Den firmeneigenen Fuhrpark bauen wir seit 2018 auf Elektrofahrzeuge um. Seit 2016 werden keine großvolumigen Motorisierungen mehr angeschafft, es werden durchweg kleinere Modelle gefahren um schon bei der Herstellung Emissionen einzusparen.

Als Logistikpartner setzen wir seit über zwanzig Jahren auf die DHL, die Deutsche Post Tochter. Hier unterstützen wir den Aufbau einer DHL-eigenen Elektro-Flotte und freuen uns auf künftig lokal emissionsfreie Paketzustellungen an unsere Kunden.

Unsere Mitarbeiter erhalten vergünstigte Monatskarten der Münchner Verkehrsbetriebe, um beim Pendeln zum Arbeitsplatz möglichst zum Verzicht aufs Auto anzuregen.

Wir verwenden für Online-Suchanfragen soweit möglich https://www.ecosia.org/, ein Paradebeispiel für „social enterpreneurship“

Ein Großteil der Einnahmen wird zur Aufforstung verwendet. Ecosia konnte über 61 Millionen Bäume weltweit pflanzen - und der Nutzer sieht, wieviele Bäume durch seine Suchanfragen gepflanzt wurden.